Kleine Texte zum Thema Design
Die Gestaltung von Information und Interaktion ist ein komplexer Vorgang, bei dem in unterschiedlichen Kontexten verschiedene – meist mehrere – Regeln gelten. Objektive Wahrheiten oder absolute Gesetzesmäßigkeiten gibt es praktisch nicht, sondern müssen von Fall zu Fall beurteilt werden.
Am Beispiel des Fahrkartenautomaten der Bahn wird jedoch deutlich, dass Gestaltung von Softwareoberflächen offensichtlich weiterhin als unnötiger Luxus begriffen wird.
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Der Funktionsumfang softwaregesteuerter Geräte wird immer größer. Die Miniaturisierung elektronischer Komponenten und die steigende Leistungsfähigkeit von Akkus bewirken daneben die Verschmelzung verschiedener Medien. Das Angebot an neuen Servicediensten nimmt praktisch täglich zu.
Schon 1966 erkannte Jean Baudrillard: »Die technizistische Gesellschaft beruht auf einer beharrlichen Vorstellung vom ununterbrochenen Fortschritt der Technik.«
Die vorliegende Arbeit betrachtet daher den aktuellen Stand der verfügbaren elektronischen Konsumgüter und zugehörigen Services aus der Sicht eines Gestalters und gleichzeitig aus der Sicht eines Benutzers.
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Computer sind ein alter Hut. Im Prinzip ist die Rechenmaschine schon mehr als 5.000 Jahre alt – der Abakus. Er war und ist ein Werkzeug, um mathematische Aufgaben zu lösen. Heute heißen Rechner Computer und haben sich zum Über-Werkzeug entwickelt – besser, schneller und präziser als alles, was uns jemals zur Verfügung stand.
Mittlerweile gibt es mehr Rechenleistung als Rechenaufgaben. Was macht man mit dem Überfluss? Verschwenden wir die Rechenleistung doch an die banalen Dinge: die Benutzbarkeit.
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Der Superphono ist die Neuinterpretation des Musikmöbels und dessen Übertragung auf eine digitale Musikwelt in Form eines Tangible User Interface – Gegenstände des Alltags werden zu Benutzerschnittstellen.
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